| Der Mei Tai |
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Eine Urtrage, die bei uns Einzug erhält
Der Mei Tai ist eine sogenannte Urtrage, die ursprünglich aus Asien, genauer aus China, stammt. Er besteht aus einem viereckigen, für das Kind vorgeformten Stück Stoff, an dessen oberer Kante rechts und links je eine Trägerstoffbahn angenäht ist, die über Kreuz über den Tragenden geführt und unter dem Popo des Kindes verknotet wird. An der unteren Kante ist der "Hüftgurt" angbracht. Der Mei Tai kommt ohne Schnallen aus, Träger und Hüftgurt werden geknotet. Man kann mit ihm vor dem Bauch, auf der Hüfte und auf dem Rücken tragen. Er ist schnell an- und abgelegt. Ausführungen Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Mei Tais. Die einen werden industriell hergestellt, die anderen in Handarbeit von in der Regel trageerfahrenen Müttern gefertigt. Manche bestehen aus Tragetuchstoff, viele auch aus anderen Stoffen. Es gibt Tragende, die Mei Tais mit Kopfstütze bevorzugen, andere benutzen sie nie und entscheiden sich ggfs. für einen Mei Tai ohne diese. Es gibt sie mit und ohne Polster und zum Teil sogar mit Schnallen am Hüftgurt (Half-Buckle-Mei Tais). Letztendlich entscheiden, wie immer, Träger und Kind, welche Variante ihnen am besten gefällt. Zu beachten ...ist, dass Mei Tais meist erst ab Sitzalter korrekte Verwendung finden können, weil vorher der Steg bei vielen Tragen einfach zu breit ist und das Kind überspreizt sitzen würde. Eine Alternative für Tragende mit einem geschulteren Blick für den korrekten Sitz des Säuglings besteht allerdings darin, diesen mit seinen Beinchen in das Rückenteil einzubinden. |
