| Orale Phase |
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Warum nimmt mein Baby alles in den Mund?
In seiner ersten Lebenszeit kann das Baby die Welt am besten mit dem Mund erforschen, denn sein Tastsinn ist hier besonders gut entwickelt. Enorm viele Nervenenden liegen im Mund, so dass ein Baby unterschiedliche Gegenstände gut über diesen erkennen kann. Mit Zunge, Gaumen und Lippen fühlt es die Oberfläche, die Temperatur und den Härtegrad des untersuchten Objekts. Auch hat ein Säugling weit mehr Geschmacksnerven als wir Erwachsenen, die ihm beim Erforschen der Welt zur Orientierung dienen. Babys können nicht nur sehr gut über den Mund wahrnehmen, sie haben auch das Bedürfnis, dies zu tun, da sie sich über die Erfahrungen, die sie mit dem Mund machen, entwickeln. Eltern können ihre Kinder in dieser oralen Phase, die etwa das erste Lebensjahr andauert, unterstützen, indem sie ihnen viele unterschiedliche Dinge "zum Probieren" geben. Auch brauchen es Babys, zu saugen. Dies hilft ihnen, Spannungen abzubauen und zur Ruhe zu kommen. Für mobile Kinder nicht erreichbar sollten Kleinteile, Medikamente, giftige Pflanzen, Stifte, Putzmittel und ähnliches sein.
Nina Oehlschlägel in der Braunschweiger Zeitung am 11.08.2011 |
